Denkmalförderung NRW

Denkmäler wollen geschützt werden. Es liegt im allgemeinen Interesse diese Kulturgüter zu erhalten und zu pflegen. Das kostet – nicht immer, aber auch nicht selten – Geld, das die übliche Instandhaltung eines Hauses übersteigt. Dennoch ist es sinnvoll, dem Denkmal gerecht zu planen und zu bauen. Die Mühe macht nicht nur Freude, sondern es gibt gute Möglichkeiten auch finanzieller Hilfen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist Anlaufpunkt, die Interessengemeinschaft Bauernhaus ist eine weitere.

In NRW fördert das Land den Erhalt denkmalwerter Gebäude mit nicht unerheblichen Zuschüssen. Es lohnt sich die Zeit für eine genaue Prüfung und Antragstellung einzuplanen. Der Weg dorthin führt über diese Webseiten:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/21-06-23_programmaufruf-dfp-2022.pdf

In jedem Fall muss die örtliche Denkmalpflege der Gemeinde oder Stadt als erste beteiligt werden. Das schließt denkmalwerte Gebäude ein, die noch nicht in der Denkmalliste stehen, als auch bestehende Denkmäler. Ach ja, es ist ein immer noch weit verbreiteter Irrtum, dass die Denkmalbehörden nur Verzögerungen und Geld kosten würden. Sie geben fachlichen Rat bei der Instandhaltung und bei der Veränderung, so dass des „alte Gemäuer“ als Denkmal erhalten bleiben kann und damit, wie oben gesagt, finanzielle Hilfen erreichbar werden.

Auch für die Verbesserung der Energieeffizienz gibt es Fördergelder, die sich dem Denkmal anpassen. Ein Neubaustandart oder der eines normalen Altbaus muss hier nicht erreicht werden. Eine gründliche architektonische und energetische Planung ist ebenso unerlässlich wie effizient. Die häufig gehörten pauschalen Sprüche haben an dieser Stelle keinen Platz. Für versierte Altbauspezialisten sind auch die Themen der Denkmalförderung wenig exotisch.

Auch hier stehen wir gerne für Fragen bereit.

Förderprogramme der StädteRegion Aachen

Die StädteRegion Aachen unterstützt Maßnahmen zur Nutzung von regenerativer Energie inklusive Photovoltaik-Anlagen als auch die Begrünung von Dächern und Fassaden. Dazu bietet die Wohnraumförderung der StädteRegion Aachen Dienstleistungen und Förderprogramme.

Die Möglichkeiten und Bedingungen im Detail finden Sie unter den Links im Folgenden:

Förderung regenerativer Energien – Solaranlagen, Heizungsanlagen mit regenerativer Energienutzung, Solarthermie, Geothermie sowie Effizienzverbesserungen

Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen

Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen

Fragen zu den Förderprogrammen beantworten wir gerne im Rahmen unserer Sprechstunden.

Zum aktuellen KfW-Förderstopp

Wichtig aus dem Text der Tagesschau von heute (siehe unten): “ Unverändert weiter laufen hingegen die BEG-Förderprogramme (Bundesförderung für effiziente Gebäude) des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Dabei werden Einzelmaßnahmen wie etwa für der Austausch von Heizungen gefördert.“

Wichtig auch für die StädteRegion und die Stadt Aachen: Die Förderprogramme hier sind nicht an Bundesförderungen gekoppelt. Sie laufen unverändert weiter.

Wie immer stehen wir gerne für Fragen zur Verfügung.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kfw-foederprogramme-hausbau-101.html

Förderungen – Übersichtstabellen

Hier haben wir einige Tabellen mit Übersichten aktueller Förderprogamme zusammengestellt.

Bei den regionalen Förderprogrammen haben wir uns auf die Stadt und die Städteregion Aachen sowie die dort ansässigen Energieversorger beschränkt. Steht Ihr Gebäude außerhalb dieses Gebietes, wenden Sie sich an Ihre Stadtverwaltung bzw. Ihren Energieversorger vor Ort.

Solarenergie

Heizung

Von der Stadt Aachen: Förderung energiesparender Maßnahmen im Gebäude und von Solaranlagen

Von der StädteRegion Aachen: Regenerative Energien, Photovoltaik, Dach- und Fassadenbegrünung

Noch Fragen? Wenden Sie sich gerne an uns!

Zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe 2021

Es ist noch lange nicht vorbei. Hilfen sind weiterhin nötig. Wer kann, möge etwas tun.

Für die Betroffenen von denkmalgeschützen Häusern seinen hier hilfreiche links aufgeführt:

Nicht zuletzt können wir auch einiges zu den Besonderheiten der alten Bauweisen, wie Fachwerk zum Beispiel, beitragen. Bitte einfach nachfragen bevor die schönen, erhaltenswerten Häuser mit modernen in diesen Fällen meist nicht zeitgemäßen Baustoffen und -techniken bearbeitet werden.

3% plus – Umsetzung des energieeffizienten Sanierungsfahrplans für kommunale Quartiere

altbau plus e.V. ist einer der Akteure des Sanierungsfahrplans. In Aachen-Brand, Eschweiler-Nothberg und Roetgen werden Sprechstunden und Veranstaltungen zu den Themen Energie- und damit CO2-sparen durch die Mondernisierung von Wohnhäusern angeboten. Die Erfahrungen mit den jeweiligen Beratungsformaten fließen in das 3% plus Projekt. Das Forschungsprojekt untersucht, wie Kommunen Eigentümerinnen und Eigentümer am besten dabei unterstützen können, ihr Haus energetisch und wirtschaftlich effizient zu modernisieren. Das Ziel ist eine Modernisierungsrate von 3%, um zu erreichen, dass der Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 CO2-neutral wird.

Die Energieberatung in den genannten Modellquartieren wird ermöglicht durch die Förderung des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. 

Das 3% plus Projekt ist das Folgeprojekt des 3% Projektes zur Entwicklung des „SFQ energieeffizienter Sanierungsfahrplan 2050 für Quartiere“. Es wurde von 2015 bis 2018 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Seit Anfang 2019 wird ein dreijähriges Anschlussvorhaben umgesetzt, das dazu dient, Sanierungsfahrpläne in vier Modellquartieren (Aachen-Brand, Ludwigsburg-Schlösslesfeld, Eschweiler-Nothberg und Gemeinde Roetgen) praktisch zu erproben und den SFQ als methodisches Instrument für Kommunen weiterzuentwickeln.

Das Forschungsprojekt wird vom DV Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V., der HfT Hochschule für Technik Stuttgart und der B.&S.U. Beratungs- und Servicegesellschaft Umwelt mbH durchgeführt. Die Sanierungsfahrpläne für die Modellquartiere werden von der B.&S.U. gemeinsam mit den lokalen Partnern altbau plus e.V. und der Stadt Ludwigsburg erarbeitet und umgesetzt.

Ein weiteres Element der Arbeit von altbau plus e.V. im Rahmen des 3% plus Projektes ist das Energiefenster. Es ist auch bei facebook geöffnet und gibt regelmäßig kurze Tipps und Informatioen zu energieeffizienten Sanieren. Auf diese Weise werden weitere Kreise der Zielgruppen erreicht und die Präsenz in der digitalen Öffentlichkeit verstärkt.

Jobs – aktuelle Stellenausschreibungen

Wir suchen in Voll- der Teilzeit kompetente Fachkräfte.

altbauplus e.V. berät Bürger*innen unabhängig und neutral zum Thema energetische Wohngebäudesanierung und Beseitigen von Wohnbarrieren Energieberatung und Quartiersmanagement (m/w/d).

Das Team von altbau plus sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung. Für die quartiersbezogene Arbeit in den Bereichen energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden und Quartiersmanagement suchen wir kompetente Fachkräfte in Voll- oder auch Teilzeit. Es sind insgesamt 2,5 Stellen zu besetzen.

Neue Auflage …

Der bewährte altbau plus Wegweiser zur Gebäudesanierung ist mit aktuellen Daten neu aufgelegt. Wie immer beinhaltet er Grundlagen und Tipps zur Verbesserung oder Reparatur der Bauteile wie Außenwände, Dach, Decken etc. als auch der Haustechnik von der Wärmepumpe über Solaranlagen zur Wärme- und Stromerzeugung bis zum Smarthome. Finanzielle Förderungen durch Bund, Land und Stadt werden beschrieben. Für tagesaktuelle Informationen aus dem „Förderdschungel“ wird zur persönlichen Beratung eingeladen.

Der Wegweiser ist kostenlos und liegt in der Geschäftsstelle, an Veranstaltungsorten und dem Beratungsmobil bereit. Online steht der altbau plus Wegweiser beim Verlag zur Verfügung.