Anschauliche Beratung ist uns wichtig

Daher stocken wir kontinuierlich unsere Modellsammlung auf. In der Beratungsstelle Aachen-Brand haben wir ein neues Modell imMaßstab 1:1.

Es zeigt eine Innendämmung mit Holzfaser-Dämmplatten und einer Lehmbauplatte, die gleichzeitig eine Wandheizfläche beinhaltet. In der horizontalen Bodenfläche ist ein Fußbodenheizungsaufbau dargestellt, der in Trockenbauweise installiert wird, eine Trittschalldämmung beinhaltet und auch für Holzböden geeignet ist.

Beide Beispiele eignen sich besonders, aber nicht nur im Denkmalschutz, sondern grundsätzlich bei allen Altbauten. Das Ziel ist hierbei das erhöhen der Oberflächentemperaturen und dadurch eine verbesserte Behaglichkeit. Das wiederum ermöglicht das Absenken der Raumlufttemperatur. Die Wandeizung steigert den Effekt, in dem sie für Niedertemperatur-Strahlungswärme sorgt. Konsequent angewendet wird so manch Altbau wärmepumpentauglich.

Energiekarawane

Die Energiekarawane der Stadt Aachen ist eine exklusive, kostenfreie Energieberatungskampagne für alle Eigenheimbesitzer*innen in Aachen Brand. Sie startet am 31. Januar 2023 und dauert bis zum 31. März 2023. Die Auftaktveranstaltung mit Informationen zur Aktion und der Vorstellung der Energieberater*innen findet am 30.01.2023 im Bezirksamt Band statt.

„Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Wie kann ich Geld und Energie sparen?“

Diese Fragen können jetzt direkt bei Ihnen zu Hause geklärt werden. Die Energiekarawane bietet Bürger*innen die Möglichkeit einer individuellen vor Ort Beratung durch qualifizierte und zertifizierte Energieberater*inen. Hierbei können Fragen zu Schwachstellen des Hauses gestellt und mögliche Modernisierungsmaßnahmen erörtert werden. Außerdem gibt es Informationen, welche Fördermöglichkeiten bei einer Realisierung von empfohlenen Maßnahmen bestehen.

Die Beratung ist neutral, unabhängig und, als eine Leistung der Stadt Aachen, kostenfrei.

Vom 31. Januar bis zum 31. März 2023 ist die Energiekarawane im Rahmen der Umsetzung der Quartierskonzepte/Klimaschutzbestrebungen der Stadt Aachen im Bereich zwischen Niederforstbacher Straße, Vennbahnweg und Trierer Straße unterwegs. Hier werden die Hauseigentümer von der Stadt Aachen angeschrieben. Wenn Sie eine Energieberatung wünschen, melden Sie sich bitte hier online an. Anschließend wird sich ein von uns legitimierter Energieberater oder eine Energieberaterin bei Ihnen melden, um einen Termin zu vereinbaren.

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus, möchten wir Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass im Rahmen dieser Kampagne niemand von sich aus bei Ihnen klingelt, um seine Dienste anzubieten. Das bedeutet, dass Sie sich zuerst online anmelden müssen, dann verabreden wir eine Termin mit Ihnen und dann erst bekommen Sie Besuch.

Der altbau plus Kalender 2023

Der beliebte altbau plus Jahreskalender in Papierform. Er kann gerne in der Geschäftstelle und unseren Beratungsstellen abgeholt werden. Es sind unsere monatlichen Sanierungstreffs und deren Themen aufgeführt sowie weitere Vorträge und Veranstaltungen – und genügend Platz für Ihre Jahresplanung.

Für eine pdf-Datei einfach auf das Bild klicken.

Aktuelle Termine und Neuigkeiten zu Art, Ort und Anmeldemöglichkeiten unserer Veranstaltungen finden Sie hier.

Neben den Life-Veranstaltungen bieten wir auch Videovorträge.

Noch Fragen? Wenden Sie sich gerne an uns!

Altbausanierung anschaulich gemacht

Für die Beratung haben wir ein neues Anschauungsmodell im Maßtab 1:1 bekommen. Es steht in unserem Ladenlokal in Aachen-Brand.

Boden, Außenwand, Decke, Dach – das Modell zeigt Varianten der vielen Möglichkeiten zur Wärmedämmung von Altbauten.

Aufdachdämmung, Zwischensparrendämmung, Einblasdämmung, Vorhangfassade, Wärmedämmverputzsystem. Das alles mit nachhaltigen Dämmstoffen in lange bewährter Qualität. Ein weiteres und transportables 1:1-Muster zeigt Wärmedämmung mit der „guten alten Mineralwolle“. Auch im Originalmaßstab im Laden: eine funktionstüchtige PV-Anlage mit Batterie und Wechselrichter.

Es ist schon klasse, das, worüber wir reden, auch zeigen zu können. Vorbeischauen lohnt sich.

Wie funktioniert ein modernes Heizsystem?

Unser Quartiersbüro in Brand hat zur Beantwortung dieser Frage ein neues, interaktives Anschauungsmodell erhalten. Es zeigt wie der zentrale Pufferspeicher einer modernen Heizanlage von Solarenergie, Wärmepumpe oder anderen zeitgemäßen Wärmequellen gespeist wird und wie er Wand- und Fußbodenheizflächen und zum Beispiel Duschwasser versorgt.

Der Strombedarf des Modells wird selbstverständlich mittels einer originalen Photovoltaik-Anlage gedeckt. Solarzellen, Batterie, Regelung, alles ist wie im echten Haus vorhanden und funktionstüchtig.

Seine erste Feuertaufe im Beratungsalltag hat das Modell bereits bestanden. So aufgebaut, dass es transportabel ist, wird das Musterhaus auch auf Veranstaltungen eingesetzt werden.

Die Idee zum Modell stammt aus eigenen Reihen. Perfekt umgesetzt und verfeinert hat es PlanR-Modellbau Aachen.

Energiesparen verpflichtend

Seit 01. September ist Energiesparen verpflichtend. Das betrifft es uns alle.

Die dazugehörige Verordnung regelt „Energieeinsparmaßnahmen für Wohnräume, Schwimm- oder Badebecken, Nichtwohngebäude und Baudenkmäler sowie für Unternehmen.“ Wer sie im originalen Wortlaut lesen möchte und nicht den vielen Gerüchten glauben mag, findet sie im Bundesgesetzblatt hier: https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//%5B@attr_id=%27%27%5D#bgbl%2F%2F%5B%40attr_id%3D%27bgbl122s1446.pdf%27%5D__1663168893529

Dort kann sie kostenfrei gelesen und als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wir werden versuchen mit unserem „Energiefenster“ die dort angebenen Energieeinsparungen einzeln durchgehen und Tipps zu ihrer Umsetzung geben. Obwohl vieles uns seit Jahrzehnten bekannt ist, hat unser Engagement nicht gereicht. Wir sind, was unseren Energieverbauch angeht, anscheinden nicht krisenfest. Das wollen wir doch mal sehen!

Unsere aktuellen Vorträge und Veranstaltungen stehen rechts, zu den Sprechstunden unserer Beratungsstellen geht es hier.

Nachhaltige Dämmstoffe

Die Stadt Aachen fördert den Einsatz von nachhaltigen Dämmstoffen mit einem besonderen Bonus – ein guter Anlass sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das sollte aber nicht nur für die Aachener gelten. Auch ohne Förderung aus öffentlichen Kassen macht dies aus vielerlei Sichtweisen Sinn, nicht zuletzt wegen bautechnischen Vorteilen.

Doch was sind nachhaltige Dämmstoffe? Gut beschrieben sind sie z.B. bei der Fachagentur nachwachsende Rohstoffe. Es sind aber nicht nur nachwachsende Rostoffe. Die Literaturliste ist lang. Die Produkte sind seit Jahrzehnten bewährt. Fragen Sie uns, wir beraten Sie auch zu diesem Thema wie immer neutral und kostenlos. Etablierte Qualitätsbewertungen finden Sie u.a. bei den folgenden Organisationen:

natureplus.org
IBR – Institut für Baubiologie Rosenheim
IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
Fachhandelsverband Öko+

Das Aachener Förderprogramm verlangt die o.g. Zertifizierungen, um sicher gehen zu können, dass die Gelder zweckgemäß vergeben werden. Damit können Ihre Anträge einfach und pragmatisch bearbeitet werden.

Wenn Sie ein Gütesiegel vermissen sollten, hat dies möglicherweise gute Gründe. Sie haben aber in jedem Fall mittels einer Volldeklaration der Inhaltsstoffe und ggf. deren Erläuterung die Gleichwertigkeit zu den o.g. Maßstäben nachzuweisen. Dabei müssen Sie genau hinschauen. Wir reden von einzelnen Dämmstoffen, nicht von Dämmsystemen. So gibt es auf dem Markt beispielsweise komplette Wärmedämmverbundsysteme, die einen „Blauen Engel“ tragen, gleichzeitig aber für keines der Produkte der einzelnen Schichten gilt. Für die Aachener Förderung ist allein der Dämmstoff maßgebend. Wenn der für sich einen „Blauen Engel“ vorweisen kann, ist das gut. Trotzdem muss eine Volldeklaration der Bestandteile vorgelegt werden. Denn die ist mindestens notwendig, um eines der o.g. Gütesiegel zu erlangen – gleiches Recht, gleiche Pflicht für alle.

Denkmalförderung NRW

Denkmäler wollen geschützt werden. Es liegt im allgemeinen Interesse diese Kulturgüter zu erhalten und zu pflegen. Das kostet – nicht immer, aber auch nicht selten – Geld, das die übliche Instandhaltung eines Hauses übersteigt. Dennoch ist es sinnvoll, dem Denkmal gerecht zu planen und zu bauen. Die Mühe macht nicht nur Freude, sondern es gibt gute Möglichkeiten auch finanzieller Hilfen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist Anlaufpunkt, die Interessengemeinschaft Bauernhaus ist eine weitere.

In NRW fördert das Land den Erhalt denkmalwerter Gebäude mit nicht unerheblichen Zuschüssen. Es lohnt sich die Zeit für eine genaue Prüfung und Antragstellung einzuplanen. Der Weg dorthin führt über diese Webseiten:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/21-06-23_programmaufruf-dfp-2022.pdf

In jedem Fall muss die örtliche Denkmalpflege der Gemeinde oder Stadt als erste beteiligt werden. Das schließt denkmalwerte Gebäude ein, die noch nicht in der Denkmalliste stehen, als auch bestehende Denkmäler. Ach ja, es ist ein immer noch weit verbreiteter Irrtum, dass die Denkmalbehörden nur Verzögerungen und Geld kosten würden. Sie geben fachlichen Rat bei der Instandhaltung und bei der Veränderung, so dass des „alte Gemäuer“ als Denkmal erhalten bleiben kann und damit, wie oben gesagt, finanzielle Hilfen erreichbar werden.

Auch für die Verbesserung der Energieeffizienz gibt es Fördergelder, die sich dem Denkmal anpassen. Ein Neubaustandart oder der eines normalen Altbaus muss hier nicht erreicht werden. Eine gründliche architektonische und energetische Planung ist ebenso unerlässlich wie effizient. Die häufig gehörten pauschalen Sprüche haben an dieser Stelle keinen Platz. Für versierte Altbauspezialisten sind auch die Themen der Denkmalförderung wenig exotisch.

Auch hier stehen wir gerne für Fragen bereit.

Förderprogramme der StädteRegion Aachen

Die StädteRegion Aachen unterstützt Maßnahmen zur Nutzung von regenerativer Energie inklusive Photovoltaik-Anlagen als auch die Begrünung von Dächern und Fassaden. Dazu bietet die Wohnraumförderung der StädteRegion Aachen Dienstleistungen und Förderprogramme.

Die Möglichkeiten und Bedingungen im Detail finden Sie unter den Links im Folgenden:

Förderung regenerativer Energien – Solaranlagen, Heizungsanlagen mit regenerativer Energienutzung, Solarthermie, Geothermie sowie Effizienzverbesserungen

Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen

Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen

Fragen zu den Förderprogrammen beantworten wir gerne im Rahmen unserer Sprechstunden.