Nachhaltige Dämmstoffe

Die Stadt Aachen fördert den Einsatz von nachhaltigen Dämmstoffen mit einem besonderen Bonus – ein guter Anlass sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das sollte aber nicht nur für die Aachener gelten. Auch ohne Förderung aus öffentlichen Kassen macht dies aus vielerlei Sichtweisen Sinn, nicht zuletzt wegen bautechnischen Vorteilen.

Doch was sind nachhaltige Dämmstoffe? Gut beschrieben sind sie z.B. bei der Fachagentur nachwachsende Rohstoffe. Es sind aber nicht nur nachwachsende Rostoffe. Die Literaturliste ist lang. Die Produkte sind seit Jahrzehnten bewährt. Fragen Sie uns, wir beraten Sie auch zu diesem Thema wie immer neutral und kostenlos. Etablierte Qualitätsbewertungen finden Sie u.a. bei den folgenden Organisationen:

natureplus.org
IBR – Institut für Baubiologie Rosenheim
IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
Fachhandelsverband Öko+

Das Aachener Förderprogramm verlangt die o.g. Zertifizierungen, um sicher gehen zu können, dass die Gelder zweckgemäß vergeben werden. Damit können Ihre Anträge einfach und pragmatisch bearbeitet werden.

Wenn Sie ein Gütesiegel vermissen sollten, hat dies möglicherweise gute Gründe. Sie haben aber in jedem Fall mittels einer Volldeklaration der Inhaltsstoffe und ggf. deren Erläuterung die Gleichwertigkeit zu den o.g. Maßstäben nachzuweisen. Dabei müssen Sie genau hinschauen. Wir reden von einzelnen Dämmstoffen, nicht von Dämmsystemen. So gibt es auf dem Markt beispielsweise komplette Wärmedämmverbundsysteme, die einen „Blauen Engel“ tragen, gleichzeitig aber für keines der Produkte der einzelnen Schichten gilt. Für die Aachener Förderung ist allein der Dämmstoff maßgebend. Wenn der für sich einen „Blauen Engel“ vorweisen kann, ist das gut. Trotzdem muss eine Volldeklaration der Bestandteile vorgelegt werden. Denn die ist mindestens notwendig, um eines der o.g. Gütesiegel zu erlangen – gleiches Recht, gleiche Pflicht für alle.

Denkmalförderung NRW

Denkmäler wollen geschützt werden. Es liegt im allgemeinen Interesse diese Kulturgüter zu erhalten und zu pflegen. Das kostet – nicht immer, aber auch nicht selten – Geld, das die übliche Instandhaltung eines Hauses übersteigt. Dennoch ist es sinnvoll, dem Denkmal gerecht zu planen und zu bauen. Die Mühe macht nicht nur Freude, sondern es gibt gute Möglichkeiten auch finanzieller Hilfen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist Anlaufpunkt, die Interessengemeinschaft Bauernhaus ist eine weitere.

In NRW fördert das Land den Erhalt denkmalwerter Gebäude mit nicht unerheblichen Zuschüssen. Es lohnt sich die Zeit für eine genaue Prüfung und Antragstellung einzuplanen. Der Weg dorthin führt über diese Webseiten:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/21-06-23_programmaufruf-dfp-2022.pdf

In jedem Fall muss die örtliche Denkmalpflege der Gemeinde oder Stadt als erste beteiligt werden. Das schließt denkmalwerte Gebäude ein, die noch nicht in der Denkmalliste stehen, als auch bestehende Denkmäler. Ach ja, es ist ein immer noch weit verbreiteter Irrtum, dass die Denkmalbehörden nur Verzögerungen und Geld kosten würden. Sie geben fachlichen Rat bei der Instandhaltung und bei der Veränderung, so dass des „alte Gemäuer“ als Denkmal erhalten bleiben kann und damit, wie oben gesagt, finanzielle Hilfen erreichbar werden.

Auch für die Verbesserung der Energieeffizienz gibt es Fördergelder, die sich dem Denkmal anpassen. Ein Neubaustandart oder der eines normalen Altbaus muss hier nicht erreicht werden. Eine gründliche architektonische und energetische Planung ist ebenso unerlässlich wie effizient. Die häufig gehörten pauschalen Sprüche haben an dieser Stelle keinen Platz. Für versierte Altbauspezialisten sind auch die Themen der Denkmalförderung wenig exotisch.

Auch hier stehen wir gerne für Fragen bereit.

Förderprogramme der StädteRegion Aachen

Die StädteRegion Aachen unterstützt Maßnahmen zur Nutzung von regenerativer Energie inklusive Photovoltaik-Anlagen als auch die Begrünung von Dächern und Fassaden. Dazu bietet die Wohnraumförderung der StädteRegion Aachen Dienstleistungen und Förderprogramme.

Die Möglichkeiten und Bedingungen im Detail finden Sie unter den Links im Folgenden:

Förderung regenerativer Energien – Solaranlagen, Heizungsanlagen mit regenerativer Energienutzung, Solarthermie, Geothermie sowie Effizienzverbesserungen

Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen

Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen

Fragen zu den Förderprogrammen beantworten wir gerne im Rahmen unserer Sprechstunden.

Zum aktuellen KfW-Förderstopp

Wichtig aus dem Text der Tagesschau von heute (siehe unten): “ Unverändert weiter laufen hingegen die BEG-Förderprogramme (Bundesförderung für effiziente Gebäude) des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Dabei werden Einzelmaßnahmen wie etwa für der Austausch von Heizungen gefördert.“

Wichtig auch für die StädteRegion und die Stadt Aachen: Die Förderprogramme hier sind nicht an Bundesförderungen gekoppelt. Sie laufen unverändert weiter.

Wie immer stehen wir gerne für Fragen zur Verfügung.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/kfw-foederprogramme-hausbau-101.html

Zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe 2021

Es ist noch lange nicht vorbei. Hilfen sind weiterhin nötig. Wer kann, möge etwas tun.

Für die Betroffenen von denkmalgeschützen Häusern seinen hier hilfreiche links aufgeführt:

Nicht zuletzt können wir auch einiges zu den Besonderheiten der alten Bauweisen, wie Fachwerk zum Beispiel, beitragen. Bitte einfach nachfragen bevor die schönen, erhaltenswerten Häuser mit modernen in diesen Fällen meist nicht zeitgemäßen Baustoffen und -techniken bearbeitet werden.

Aachener Hochwasserhilfe

Aus der Pressemitteilung 999/21 der Stadt Aachen vom 16.09.2021:

Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Aachen für Betroffene der Flutkatastrophe die Förderquote aus den Programmen „Solaranlagen“ und „energetische Gebäudesanierung“ um jeweils 50 Prozent gegenüber den üblichen Fördersätzen anhebt. So sollen Eigentümer*innen, die nachweislich einen Schaden von mindestens 10.000 Euro erlitten haben, die notwendigen Arbeiten an ihren Gebäuden mit energieeinsparenden Maßnahmen, der Installation von Solaranlagen und der Umstellung ihrer Heizsysteme auf erneuerbare Energien verknüpfen können. Die Anträge auf Sonderförderung aus den beiden Förderprogrammen der Stadt können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Die Aachener Sonderförderung ist so gestaltet, dass Doppelförderungen oder Überschneidungen mit anderen „Entschädigungstöpfen“ vermieden werden.

Aachener Förderprogramme

Die Stadt Aachen unterstützt den Umbau und die Sanierung zum klimafreundlichen Gebäude mit zwei Förderprogrammen:

„Energiesparende Maßnahmen im Gebäude“

Über dieses Förderprogramm gibt es Zuschüsse für Maßnahmen wie

  • Wärmedämmung
  • Fensteraustausch
  • Investitionen in die Haustechnik

Bei der Verwendung von nachhaltigen Dämmstoffen und dem Einsatz erneuerbarer Energien gibt es zusätzliche, besonders attraktive Förderkonditionen. Hier ein Auszug aus den Förderrichtlinien.

Weitere Informationen, das Antragsformular und die Förderrichtlinie sind hier zu finden: www.aachen.de/altbau

„Förderung von Solaranlagen“

Hier werden

  • die Erstinstallation von Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung
  • solarthermische Anlagen zur Warmwassererzeugung ung zur Heizungsunterstützung
  • die Aufrüstung von Altanlagen
  • Steckersolaranlagen (besonders interessant für Mieter)

gefördert.

Weitere Informationen, das Antragsformular und die Förderrichtlinie sind hier zu finden: www.aachen.de/solar

„Wohnraumförderungsprogramm mitgeDACHt“

Sofortprogramm zum Ausbau ungenutzter Dachräume im Wohnraum: MitgeDACHt

Aachener Hochwasserhilfe

Für Hochwassergeschädigte erhöht die Stadt Aachen die vorgenannten Förderbeträge um 50 %.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.